Was hält dich davon ab Schwimmen zu lernen?

Nun, es ist numal so. Du kannst nicht schwimmen. Aber eines ist sicher: Du kannst es ändern! Wahrscheinlich hast Du bisher nur noch nicht versucht es zu ändern? Ich habe auch erst mit 34 das Schwimmen gelernt. Einige Dinge haben mich davon abgehalten. Vielleicht trifft das eine oder andere auch auf dich zu.

Ich habe mich geschämt

Nicht unbedingt dafür, dass ich nicht schwimmen kann. Ich habe es zwar niemanden direkt auf die Nase gebunden aber auch kein Geheimnis daraus gemacht. Hey ich meine… es gibt Leute die können nicht lesen und schreiben. Eines ist klar. Es gibt wesentlich mehr Nichtschwimmer als Analphabeten. Ich habe mich für meinen Körper geschämt und wollte nicht mit freien Oberkörper gesehen werden. Als ich mich nun aber einmal dazu überwunden habe, habe ich zwei Dinge festgestellt. Zum einen habe ich mich im Schwimmbad umgesehen und festgestellt, dass ich bei weitem nur einer von vielen bin der das Adipositas-Problem hat. Und zum anderen, dass man in den üblichen Spaßbädern überhaupt nicht schwimmen können muss. Man kann fast überall stehen. Im Zweifelsfall fällt es niemanden auf, dass man nicht schwimmen kann.

Ich habe zunächst die Menschen beobachtet, denn ich wollte ja unauffällig sein. Ein weiterer Aspekt war, dass es mich überhaupt nicht interessiert hat wie dick oder dünn der andere ist. Hätte ich nicht bewusst darauf geachtet, hätte ich es wahrscheinlich niemals wahrgenommen. Genau so wenig interessieren sich andere Menschen für mich oder für dich. Man muss sich wirklich nicht schämen.

Die Menschen haben Spaß im Wasser. Sie benutzen die Wasserrutsche oder spielen Ball, entspannen sich oder toben herum. Für die meisten üblichen Aktivitäten im Spaßbad muss man theoretisch nicht Schwimmen können. Aber man sieht auch, dass die Menschen die durch das Becken tauchen und schwimmen können, eindeutig die cooleren sind und noch mehr Spaß haben.

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Ich hatte irrationale Angst

Schimmen im MeerEs ist so, wenn man nicht schwimmen kann und im Wasser ist, kann sich die Angst vor dem Ertrinken breit machen. Es spielte in meinem Fall keine große Rolle wie tief das Wasser tatsächlich war. Aus irgendwelchen Gründen hatte ich auch immer im Kopf, dass das Wasser unglaublich tief ist wenn ich schon schwimmen muss. Das man aber auch wunderbar bei wesentlich geringeren Wasserständen schwimmen (üben/lernen) kann, musste erst in meinem Kopf rein. Daher empfehle ich auch, dass man das Schwimmen in höchstens Brusthohen Gewässern üben sollte. Denn wenn etwas nicht wie geplant funktionieren sollte, stellt man sich einfach hin und fühlt sich sicher. Vielleicht nimmt man sich einen Tag im Schwimmbad um sich an das Wasser zu gewöhnen. Einfach um sich klar zu machen, dass man sich einfach nur hinstellen muss um die “Gefahr” zu bannen. Wenn man das für sich im Kopf klar hat, kann man mit den Übungen (nächster Artikel) wesentlich entspannter umgehen.

Ich hatte immer Ausreden

Keine Zeit. Zu Aufwändig. Man muss nicht schwimmen können. Vielleicht morgen, übermorgen, nächste Woche. Beim Schwimmen ist es nicht anders als bei anderen Aktivitäten auch. #NoExcuses – Es gibt keine Gründe es nicht zu tun. Es gibt nur Ausreden und die sind nicht erlaubt. Challenge: Gehe die nächsten zwei Wochen jeweils zwei mal in der Woche für mindestens 45 – 60 Minuten ins Wasser. Mach dort einfach wonach dir ist. Im nächsten Artikel wird es konkret. Was brauchst du und welche Übungen gibt es?

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