Runners World 100 Tage – Woche 04

Man muss halt einfach auch mal Prioritäten setzen oder? Abgedroschener Satz aber etwas wahres dran. Ich habe in den letzten Wochen kaum noch über etwas anderes geschrieben als meinem Trainingsplan. Dabei wäre z.B. die Fortsetzung meiner Reihe “Schwimmen lernen als Erwachsener” längst fällig. Aber wie das so ist, liegen die Prioritäten im Moment woanders. Nämlich unter anderem beim Runners World 100 Tage bis zum Marathon Trainingsplan.

Veränderungen in Sicht

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Plötzlich zeigt mein Training auch einen Effekt. Ich fühle mich zwar immer etwas wohlig müde aber ein kurzes Napping schafft meistens Abhilfe und ich fühle mich dann wieder richtig super. Die neu definierten Pulsbereiche bescheren mir ein ganz anderes Training. Ich habe das Gefühl nun wirklich zu trainieren und nicht nur vor mich hin zu dümpeln. Es macht auch mehr Spaß als vorher. Der Gesamtumfang war diese Woche bei 46,4 KM und damit wieder etwas höher als die Woche zuvor. Die Steigerung hat genau das richtige Tempo. Die Woche 4 werde ich vielleicht noch einmal wiederholen, denn ich habe mich dazu entschieden die kommende Woche nicht nach dem Plan zu laufen. Denn am Sonntag ist ein 10 KM Lauf und ich möchte versuchen meine PB zu knacken. Vorausgesetzt, es ist nicht zu warm. Das bedeutet ich laufe Dienstag 7 KM locker, Donnerstag 7 KM langsam und Sonntag 10 KM im Wettkampftempo.

Abweichungen vom Plan

Es gab in dieser Woche eine Abweichung vom RW100 Trainingsplan. Eigentlich sollte am Freitag ein Lockerer Dauerlauf über 60 Minuten stattfinden. In Hinblick auf den Wettkampf in Salzkotten und meiner Stimmung, habe ich jedoch eine 5x 1000m Einheit vorgezogen. In der ersten Wiederholung habe ich überzogen und konnte die vierte und fünfte nicht sauber halten. Trotzdem war ich mit der Einheit sehr zufrieden. Beim nächsten Mal läuft es besser.

runalyze.com7,07 km Intervalltraining 27.05.2016

42:105:58/km82 %18 m
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Die Übungen gestalte ich anders als vorgegeben. Eben weil ich lieber an meinen tatsächlichen Bedarfen orientiert trainieren möchte. Als xTraining habe ich (wie eigentlich immer) Radfahren zwei mal in dieser Woche gewählt. Einmal nach dem langen Lauf im Rekom und einmal im GA1-Bereich. Der lange Lauf am Dienstag sah 120 Minuten vor. Ich habe daraus 140 Minuten gemacht, da es gerade von der Strecke her passend war. Anders als sonst, war ich anschließend zwar etwas müde aber noch äußerst aktiv. Das Training wirkt. Keine orthopädischen Probleme.

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