Runner’s World 100 Tage 42 Kilometer

Also los gehts mit 100 Tage und 42 Kilometer. Ich benutze die App für mein iPhone aber ich gehe davon aus, dass die Inhalte auf allen Endgeräten gleich sind. Die App kostet im AppStore und auch bei GooglePlay 5.99€ und ist vergleichsweise zu anderen Apps eigentlich günstig, denn es ist eine einmalige Investition. Meine Neugierde ist groß genug, dass ich mir die App runterlade und somit auch bezahle. Denn dieser Test ist unabhängig und kein Auftrag von Runner’s World. Trotzdem habe ich den Verlag mal angeschrieben, in der Hoffnung für meine Leser den einen oder anderen Code zu ergattern. Wäre ja schon schön, wenn ich die App nicht alleine testen müsste. 🙂

Die App ist installiert…

IMG_1752Als erstes schaue ich mir das Menü an und wähle FAQ, noch bevor ich mir einen Trainingsplan erstellen lasse. Direkt der erste Punkt möchte mir sagen, welche Voraussetzungen ich brauche um dieses Marathon-Training durchführen zu können. Das will ich doch mal flott erledigen.

  1. Mindestens ein halbes Jahr regelmäßig zwei- bis dreimal pro Woche gelaufen sein. CHECK
  2. Ohne Probleme 60 Minuten ruhig laufen können. CHECK
  3. Das steht nicht explizit mit drin aber: Man muss seinen Maximalpuls kennen. CHECK

So weit also schonmal keine Probleme, das klingt doch schonmal gut. Ich laufe seit ca. 16 Monaten drei- bis viermal in der Woche und bin in der Lage über 120 Minuten zu laufen. Also sind die Voraussetzungen doppelt erfüllt. Großartig.

Der nächste Punkt ist sehr interessant und RW lehnt sich m.M.n. sehr weit aus dem Fenster. Der Punkt “Welche Ergebnisse kann man erwarten?” verspricht mir mein Ziel “Ankommen” oder das angegeben Zeitziel garantiert erreichen werde. Natürlich muss ich mich dazu realistisch vorher einschätzen und mich akribisch an den Plan halten. Holla die Waldfee. Das sind mal Töne oder? Was ich daran aber gut finde, RW ist von der eigenen App/Plan überzeugt.

Welches Zeitziel soll ich wählen?

Auch da helfen die FAQ weiter. Wenn ich weniger als 12 Monate Lauferfahrung habe und eine Stunde am Stück laufen kann, soll ich das Ziel “Ankommen” wählen. Das Ziel unter 04:30 Stunden darf ich wählen wenn ich einen Halbmarathon in 02:14 Stunden laufen kann. CHECK – Ich wähle unter unter 04:30 Stunden und fühle mich doch schon irgendwie ambitioniert. Meine HM-Zeit liegt immerhin bei 02:12:45. Hoffentlich wird das nicht zu hart… Der Trainingsplan ist erstellt und startet ab Montag. Bis dahin darf ich noch laufen wie mir die Schnauze gewachsen ist. Das bedeutet auch, dass ich den 10K-Lauf in Salzkotten am 5. Juni nicht so ernst nehmen sollte. Denn 100 Tage bis zum 10. August hat mich die App voll im Griff.

Die restlichen Menüpunkte wie z.B. die Tipps zur Motivation sind nur sehr rudimentär und wirken eher wie ein “Füller”. Alles in allem ist die App unspektakulär. Eine Erinnerungs- und Kalenderfunktion gibt es noch. Gut? Ja! Letztendlich muss ich mich mit der App nicht wirklich beschäftigen. Es reicht täglich einmal kurz zu gucken was ich zu tun habe und kann das Training abhaken. Irgendwie bin ich ganz froh darum, dass die App auf das Wesentliche beschränkt ist. In diesem Fall brauch ich kein Teilen, Liken oder was weiß ich. Die Bedienung ist sehr einfach.

Nicht nur Laufen

Die App sagt mir nicht nur wieviel und wie schnell ich laufen soll, sondern auch welche Übungen zur Rumpfstabi und Kräftigung ich durchführen soll. Das ist praktisch, denn ich bin dabei ziemlich emotionslos muss ich zugeben. Viele Fragen werden in den FAQ beantwortet. Unter anderem auch die Trainingsintensität (es wird nach Puls gelaufen). Das hatte ich zu Beginn übersehen und vor drei Tagen eine Email an den Support geschrieben… und bis heute allerdings auch keine Antwort erhalten. Vielleicht kommt das noch!?

Mein erstes Training ist ein ruhiger Dauerlauf von 60 Minuten. Ich habe eine maxHF von 199. Allerdings bin ich praktisch veranlagt und gehe von 200 aus, dass lässt sich leichter rechnen. 😉

Langsamer Dauerlauf:140 bis 150
Ruhiger Dauerlauf:150 bis 160
Lockerer Dauerlauf:160 bis 170
Zügiger Dauerlauf:170 bis 176

Nächste Woche Sonntag gibt es die erste Zusammenfassung. Auf gehts zur 100 Tage Challenge!

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