Mit Kanonen auf Spatzen schießen – Das kann ich!

Es ist ständig das Gleiche. Ich habe eine Frage und bemühe natürlich zunächst Google. Meistens traue ich den Antworten dort nicht. Falls ich zufällig Experten kenne die vielleicht Antworten hätten, haben die meistens keine Zeit. Also frage ich sie erst garnicht und kaufe mir ein Buch. Ein adäquates Mittel um Antworten zu bekommen. Aber immer stelle ich fest, dass alles nicht so einfach ist. Ich erhalte immer ein klares “JEIN” auf die meisten Fragen. Oder ich habe nachher mehr Fragen als Antworten.

Nicht Schwarz oder Weiß!

Jetzt könnte man vermuten, dass es vielleicht frustrierend ist keine deutliche Antwort zu bekommen. Das ist es tatsächlich oft aber nicht. Antworten sind nicht schwarz oder weiß. Vielmehr verläuft das weiß in vielen Grautönen in ein schwarz hinein. Damit erschließen sich viele Möglichkeiten, Vielfältigkeit, Chancen und Konstellationen. Es bleibt also spannend. So lernt man auch, dass es nicht unbedingt die EINE Wahrheit gibt sondern viele Perspektiven die man berücksichtigen kann.

Geht es hier noch ums Laufen?

Ja. Natürlich. Sogar ganz konkret. Beispiel gefällig?

Es wird “allgemeingültig” gesagt und geschrieben, dass man in der Marathonvorbereitung die langen Läufe nicht langsam genug laufen kann. Klar. Logisch. Werden viele jetzt sagen. Es häufen sich aber auch mehr Stimmen die sagen: “Auch einen Longjog sollte man nicht ZU langsam laufen. Denn auch die TrainingsDAUER sollte berücksichtigt werden.” Man wäre also schlicht zu lange unterwegs und die Belastung könnte damit zu hoch werden. Insbesondere wenn man ein schwerer Läufer ist.

Nach diesem Absatz könnte ich mir eine Tüte Popcorn holen und die Kommentare beobachten wenn ich Reichweite hätte. Was ist denn jetzt richtig beim Longjog? Langsam oder eben doch nicht zu langsam? Wahrscheinlich wäre die richtige Antwort mal wieder: “Es kommt darauf an…”

Was ist die Lösung?

Ich mache mal wieder ein Projekt daraus. Diesmal ein ziemlich großes und langfristiges Projekt. Ich beginne mit meinen zarten 36 Jahren ein Studium an einer echten Universität. Übernehme ich mich damit? Vielleicht. Bekomme ich Antworten? Ganz bestimmt. Ich bin in der komfortablen Situation, dass ich ohne Probleme jederzeit abbrechen kann ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Läuft! Also soll es ein Studium Bachelor of Arts “Angewandte Sportwissenschaft” werden. Die Zusage habe ich bereits. Am 2. Oktober beginnt die Orientierungswoche und die Vorlesungen am 9. Oktober.

Was ich damit konkret will und wie ich darauf gekommen bin, kommt sicher im nächsten Artikel. 🙂

Kommentare

comments